Tischtennis von A - Z

Internationale Tischtennisregeln - Teil A

Stand: 2002 (Quelle: DTTB-Handbuch Tischtennis '02)

1. Der Tisch

Die Oberfläche des Tisches, die "Spielfläche", ist rechteckig, 2,74 m lang und 1,525 m breit. Sie ist 76 cm vom Boden entfernt und liegt völlig waagerecht auf.
Die Seiten der Oberfläche gehören nicht zur Spielfläche.
Die Spielfläche kann aus jedem beliebigen Material bestehen. Ein den Bestimmungen
entsprechender Ball, der aus einer Höhe von 30 cm darauf fallengelassen wird,
muss überall etwa 23 cm hoch aufspringen. Die Spielfläche muss gleichmäßig dunkelfarbig und matt sein, jedoch entlang der beiden 2,74 m langen Kanten eine 2 cm breite weiße "Seitenlinie" und entlang der beiden 1,525 m
langen Kanten eine 2 cm breite weiße "Grundlinie" aufweisen. Die Spielfläche wird durch ein senkrechtes, parallel zu den Grundlinien verlaufendes Netz in
zwei gleich große "Spielfelder" geteilt und darf im gesamten Bereich eines Spielfeldes nicht unterbrochen sein. Für Doppelspiele ist jedes Spielfeld durch eine 3 mm breite weiße "Mittellinie", die parallel zu den Seitenlinien verläuft, in zwei gleich große "Spielfeldhälften" geteilt; die Mittellinie gilt als Teil der beiden rechten Spielfeldhälften.

2. Die Netzgarnitur

Die Netzgarnitur besteht aus dem Netz, seiner Aufhängung und den Pfosten einschließlich der Zwingen, mit denen sie am Tisch angebracht sind.
Das Netz ist auf einer Schnur aufgehängt, die an jedem Ende an einem senkrechten, 15,25 cm hohen Pfosten befestigt ist. Die Außenseiten der Pfosten sind 15,25 cm von der Seitenlinie entfernt. Der obere Rand des Netzes muss in seiner ganzen Länge einen Abstand von 15,25 cm zur Spielfläche haben. Der untere Rand des Netzes muss sich in seiner ganzen Länge so dicht wie möglich an die Spielfläche anschließen, und die Seiten des Netzes müssen sich so dicht wie möglich an die Pfosten anschließen.

3. Der Ball

Der Ball ist gleichmäßig rund. Sein Durchmesser beträgt 40 mm.
Das Gewicht des Balls beträgt 2,7 g. Der Ball besteht aus Zelluloid oder ähnlichem Plastikmaterial und ist mattweiß, mattgelb odermattorange
.

4. Der Schläger

Größe, Form und Gewicht des Schlägers sind beliebig. Das Blatt muss jedoch eben und unbiegsam sein. Mindestens 85 % des Blattes, gemessen an seiner Dicke, müssen aus natürlichem Holz bestehen. Eine Klebstoffschicht innerhalb des Schlägerblattes darf durch Fasermaterial wie Karbonfiber, Glasfiber oder komprimiertes Papier verstärkt sein. Sie darf jedoch nicht mehr als 7,5 % der
Gesamtdicke oder mehr als 0,35 mm ausmachen - je nachdem, was geringer ist.
Eine zum Schlagen des Balls benutzte Seite des Blattes muß entweder mit gewöhnlichem Noppengummi (Noppen nach außen, Gesamtdicke einschließlich Klebstoff höchstens 2 mm) oder mit Sandwich-Gummi (Noppen nach innen oder nach außen, Gesamtdicke einschließlich Klebstoff höchstens 4 mm) bedeckt sein.
"Gewöhnlicher Noppengummi" ist eine einzelne Schicht aus nicht zellhaltigem (d. h.
weder Schwamm- noch Schaum-)Gummi - natürlich oder synthetisch - mit Noppen, die gleichmäßig über seine Oberfläche verteilt sind, und zwar mindestens 10 und höchstens 50 pro Quadratzentimeter. "Sandwich-Gummi" ist eine einzelne Schicht aus Zellgummi (d. h. Schwamm- oder Schaumgummi), die mit einer einzelnen äußeren Schicht aus gewöhnlichem Noppengummi bedeckt ist. Dabei darf die Gesamtdicke des Noppengummis nicht mehr als 2 mm betragen. Das Belagmaterial muß das Blatt völlig bedecken, darf jedoch nicht über die Ränder hinausstehen. Der dem Griff am nächsten liegende Teil des Blattes, der von den Fingern erfaßt wird, darf unbedeckt oder mit einem beliebigen Material belegt sein. Das Blatt selbst, jede Schicht innerhalb des Blattes und jede Belag- oder Klebstoffschicht auf einer zum Schlagen benutzten Seite müssen durchlaufend und von gleichmäßiger Dicke sein.
Beide Schlägerseiten - unabhängig davon, ob ein Belag vorhanden ist oder nicht - müssen matt sein, und zwar auf der einen Seite leuchtend rot, auf der anderen schwarz. Auch eine etwaige Einfassung an der Kante des Blattes (Klebestreifen) muß matt und darf weder ganz noch teilweise weiß sein. Geringfügige Abweichungen von der Vollständigkeit des Belags oder der Gleichmäßigkeit seiner Farbe, die auf zufällige Beschädigung, auf Abnutzung oder Verblassen zurückzuführen sind,
können zugelassen werden, sofern sie die Eigenschaften der Oberfläche nicht entscheidend verändern. Vor Spielbeginn und jedesmal, wenn er während des Spiels den Schläger wechselt, muss der Spieler seinem Gegner und dem Schiedsrichter den Schläger zeigen, mit dem er spielen will, und muss ihnen gestatten, den Schläger zu untersuchen.

5. Definitionen

Ein "Ballwechsel" ist die Zeit, während der Ball im Spiel ist.
Der Ball ist "im Spiel" vom letzten Moment an, in dem er - bevor er absichtlich zum Aufschlag hochgeworfen wird - auf dem Handteller der freien Hand ruht, bis der Ballwechsel als "Let" (Wiederholung) oder als Punkt entschieden wird.
Wird das Ergebnis eines Ballwechsels nicht gewertet, so bezeichnet man das als "Let"
(Wiederholung). Wird das Ergebnis eines Ballwechsels gewertet, so bezeichnet man das als "Punkt". Die "Schlägerhand" ist die Hand, die den Schläger hält.
Die "freie Hand" ist die Hand, die nicht den Schläger hält. Ein Spieler "schlägt" den Ball, wenn er ihn im Spiel mit dem in der Hand gehaltenen Schläger oder mit der Schlägerhand unterhalb des Handgelenks berührt.
Ein Spieler "hält den Ball auf", falls er oder irgend etwas, das er an sich oder bei sich trägt, mit dem Ball, der die Spielfläche oder seine Grundlinie noch nicht passiert hat, in Berührung kommt und der Ball sein Spielfeld nicht berührt hat, seit er zuletzt vom Gegner geschlagen wurde. Aufschläger ist der Spieler, der den Ball in einem Ballwechsel als erster schlagen muß. Rückschläger ist der Spieler, der den Ball in einem Ballwechsel als zweiter schlagen muß. Der Schiedsrichter ist die Person, die dafür eingesetzt wurde, das Spiel zu leiten. Der Hilfsschiedsrichter ist die Person, die dafür eingesetzt wurde, den Schiedsrichter mit bestimmten Entscheidungen zu unterstützen. Etwas, das ein Spieler an sich oder bei sich trägt, schließt alles ein, was er zu Beginn des Ballwechsels an sich oder bei sich trug.
Als "über die Netzgarnitur oder um sie herum" gilt auch, wenn der Ball das Netz irgendwo anders als zwischen Netz und Pfosten oder zwischen Netz und Spielfläche passiert. über oder unter den vorspringenden Teil der Netzhalterung (d. h. außerhalb des Tisches) oder an ihr vorbeifliegt oder wenn er, bei einem Rückschlag, geschlagen wird, nachdem er über das Netz zurückgesprungen ist. Der Ausdruck "Grundlinie" schließt ihre gedachte Verlängerung in beide Richtungen ein.

6. Vorschriftsmäßiger Aufschlag

Zu Beginn des Aufschlags liegt der Ball auf dem flachen, geöffneten Handteller der freien Hand. Der Ball muß ruhig gehalten werden und sich hinter der Grundlinie des Aufschlägers und oberhalb der Ebene der Spielfläche befinden.
Der Aufschläger wirft dann den Ball, ohne ihm dabei einen Effet zu versetzen, nahezu senkrecht hoch, so dass er nach Verlassen des Handtellers der freien Hand mindestens 16 cm aufsteigt und dann herabfällt, ohne etwas zu berühren, bevor er geschlagen wird. Wenn der Ball herabfällt, muß der Aufschläger ihn so schlagen, dass er zunächst sein eigenes Spielfeld berührt und dann über die Netzgarnitur oder um sie herum direkt in das Spielfeld des Rückschlägers springt oder es berührt. Im Doppel muß der Ball zuerst die rechte Spielfeldhälfte des Aufschlägers und dann die des Rückschlägers berühren. Ball und Schläger müssen sich vom letzten Moment, in dem der Ball vor dem Hochwerfen auf dem Handteller der freien Hand ruht, bis er geschlagen wird, oberhalb der Ebene der Spielfläche befinden.
Wenn der Ball geschlagen wird, muss er sich hinter der Grundlinie des Aufschlägers befinden, jedoch nicht weiter zurück als der am weitesten von seiner Grundlinie entfernte Körperteil (außer Arm, Kopf oder Bein) des Aufschlägers.
Es liegt in der Verantwortlichkeit des Spielers, so aufzuschlagen, dass der Schiedsrichter oder Hilfsschiedsrichter sehen kann, ob der Aufschlag in allen Punkten der Aufschlagregel entspricht. Falls der Schiedsrichter Zweifel an der Zulässigkeit eines Aufschlags hat, aber weder er noch der Hilfsschiedsrichter sicher sind, daß er regelwidrig ist, kann er beim ersten Vorkommnis dieser Art den Aufschläger verwarnen, ohne dies als Fehler zu werten. Wenn später im selben Spiel aus dem gleichen oder irgendeinem anderen Grund erneut Zweifel an der Zulässigkeit des Aufschlages dieses selben Spielers oder seines Doppelpartners bestehen,
erhält der Rückschläger ohne weitere Verwarnung den Punkt.
Verstößt der Aufschläger jedoch eindeutig gegen die Bestimmungen über einen
vorschriftsmäßigen Aufschlag, so wird nicht verwarnt, sondern der Rückschläger erhält den Punkt, und zwar sowohl beim ersten Mal als auch bei irgendeiner anderen Gelegenheit. In Ausnahmefällen kann der Schiedsrichter die Bestimmungen der Aufschlagregel lockern, wenn er vor Spielbeginn davon unterrichtet wird, daß ein Spieler sie wegen einer Körperbehinderung nicht einhalten kann.

7. Vorschriftsmäßiger Rückschlag

Ein auf- oder zurückgeschlagener Ball muß so geschlagen werden, dass er über die
Netzgarnitur oder um sie herum in das gegnerische Spielfeld springt oder es berührt, und zwar entweder direkt oder nach Berühren der Netzgarnitur.

8. Reihenfolge im Spie

l
Im Einzel beginnt der Aufschläger das Spiel mit einem vorschriftsmäßigen Aufschlag, den der Rückschläger vorschriftsmäßig zurückschlägt. Danach schlagen Auf- und Rückschläger abwechselnd.
Im Doppel beginnt der Aufschläger mit einem vorschriftsmäßigen Aufschlag, den der Rückschläger vorschriftsmäßig zurückschlägt. Diesen Ball hat der Partner des Aufschlägers zurückzuschlagen, auf der anderen Seite der Partner des Rückschlägers. Dann muß der Aufschläger zurückschlagen, und danach schlagen alle Spieler abwechselnd.

9. Let (Wiederholung)

Ein Ballwechsel muss wiederholt werden,
wenn der Ball beim Aufschlag auf seinem Weg über oder um die Netzgarnitur diese berührt, vorausgesetzt, dass der Aufschlag sonst gut ist oder vom Rückschläger oder seinem Partner aufgehalten wird; wenn aufgeschlagen wird, bevor der Rückschläger oder sein Partner spielbereit ist; Voraussetzung ist allerdings, dass weder der Rückschläger noch sein Partner versuchen, den Ball zu schlagen;
wenn ein Spieler aufgrund einer Störung, die außerhalb seiner Kontrolle liegt, nicht vorschriftsmäßig auf- oder zurückschlagen oder sonstwie eine Regel nicht einhalten kann; wenn der Schiedsrichter oder der Hilfsschiedsrichter das Spiel unterbricht;
Das Spiel kann unterbrochen werden, um einen Irrtum in der Aufschlag-, Rückschlag- oder Seitenreihenfolge zu berichtigen; um die Wechselmethode einzuführen;
um einen Spieler zu verwarnen oder zu bestrafen; wenn die Spielbedingungen auf eine Art gestört werden, die das Ergebnis des Ballwechsels beeinflussen könnte.

10. Zählbare Punkte

Sofern der Ballwechsel nicht wiederholt wird, erzielt der Spieler einen Punkt,
wenn seinem Gegner kein vorschriftsmäßiger Aufschlag gelingt;
wenn seinem Gegner kein vorschriftsmäßiger Rückschlag gelingt;
wenn der Ball, nachdem er ihn auf- oder zurückgeschlagen hat, irgend etwas anderes als die Netzgarnitur berührt, bevor er von seinem Gegner geschlagen wird;
wenn der Ball seine Grundlinie passiert, ohne sein Spielfeld berührt zu haben, nachdem er von seinem Gegner geschlagen wurde;
wenn sein Gegner den Ball aufhält; wenn sein Gegner den Ball zweimal hintereinander schlägt; wenn sein Gegner den Ball mit einer Seite des Schlägerblatts schlägt, deren Oberfläche nicht den Bestimmungen unter 4.3 bis 4.5 entspricht;
wenn sein Gegner oder etwas, das dieser an sich oder bei sich trägt, die Spielfläche bewegt; wenn sein Gegner oder etwas, das dieser an sich oder bei sich trägt, die Netzgarnitur berührt; wenn sein Gegner mit der freien Hand die Spielfläche berührt;
wenn im Doppel ein Gegner den Ball außerhalb der durch den ersten Aufschläger und ersten Rückschläger festgelegten Reihenfolge schlägt; wie unter 15.2 (Wechselmethode) vorgesehen.

11. Ein Satz

Ein Satz ist von dem Spieler (oder Paar) gewonnen, der (das) zuerst 11 Punkte erzielt. Haben jedoch beide Spieler oder Paare 10 Punkte erreicht, so gewinnt den Satz, wer anschließend zuerst zwei Punkte mehr erzielt als sein Gegner.

12. Ein Spie

l
Einzel- und Doppelspiele bestehen aus zwei drei und mehr Gewinnsätzen.
Abgesehen von erlaubten Pausen wird ohne Unterbrechung gespielt. Gespielt wird ohne Unterbrechung, mit der Ausnahme, daß jeder Spieler berechtigt ist, zwischen
aufeinanderfolgenden Sätzen eine Pause von höchstens zwei Minuten zu verlangen.

13. Auf- und Rückschlag - sowie Seitenwahl

Das Recht der Aufschlag-, Rückschlag- und Seitenwahl wird durch das Los entschieden. Der Gewinner des Loses kann sich für Auf- oder Rückschlag entscheiden, oder eine Seite wählen. Wenn ein Spieler (Paar) sich für Auf- bzw. Rückschlag oder Seitenwahl entscheidet, hat der andere Spieler (das andere Paar) die jeweils andere Wahlmöglichkeit. Nach jeweils 5 Punkten wird der rückschlagende Spieler (das rückschlagende Paar) Aufschläger bzw. aufschlagendes Paar und so weiter bis zum Ende des Satzes. Wird jedoch der Spielstand
20:20 erreicht oder die Wechselmethode eingeführt, so bleibt zwar die
Auf- und Rückschlagreihenfolge unverändert, jedoch schlägt jeder Spieler abwechselnd für nur einen Punkt auf. In jedem Satz eines Doppels bestimmt das Paar, das die ersten 5 Aufschläge auszuführen hat, welcher der beiden Spieler zuerst aufschlägt. Im ersten Satz eines Spiels bestimmt daraufhin
das gegnerische Paar, welcher seiner beiden Spieler zuerst zurückschlägt. In den folgenden Sätzen wird zunächst der erste Aufschläger gewählt. Erster Rückschläger ist dann der Spieler, der im Satz davor zu ihm aufgeschlagen hat.
Im Doppel schlägt bei jedem Aufschlagwechsel der bisherige Rückschläger auf, und der Partner des bisherigen Aufschlägers wird Rückschläger.
Der Spieler (das Paar), der (das) in einem Satz zuerst aufgeschlagen hat, ist im nächsten Satz zuerst Rückschläger. Im letztmöglichen Satz eines Doppels muß das als nächstes zurückschlagende Paar seine Rückschlagreihenfolge ändern, wenn zuerst eines der beiden Paare 10 Punkte erreicht hat. Der Spieler (das Paar), der (das) in einem Satz auf der einen Seite des Tisches begonnen hat, spielt im unmittelbar folgenden Satz dieses Spiels auf der anderen Seite. Im letztmöglichen Satz eines Spiels wechseln die Spieler die Seiten, sobald ein Spieler oder Paar zuerst den
Spielstand von 10 Punkten erreicht.

14. Unrichtige Reihenfolge beim Auf- oder Rückschlag, unterlassener Seitenwechsel

Wenn ein Spieler außerhalb der Reihenfolge auf- oder zurückschlägt, wird das Spiel
vom Schiedsrichter unterbrochen, sobald der Irrtum bemerkt wird. Danach schlägt der Spieler auf oder zurück, der nach der zu Beginn des Spiels festgelegten Reihenfolge auf- oder zurückschlagen müßte. Im Doppel gilt die Aufschlagreihenfolge, die von dem im fraglichen Satz zuerst aufschlagenden Paar gewählt wurde.
Wenn der Seitenwechsel vergessen wurde, wird das Spiel vom Schiedsrichter unterbrochen, sobald der Irrtum bemerkt wird. Das Spiel wird dann so fortgesetzt, dass die Spieler auf die Seite wechseln, auf der sie nach der zu Beginn des Spiels festgelegten Reihenfolge bei dem erreichten Spielstand sein sollten. Auf jeden Fall werden alle Punkte, die vor der Entdeckung eines Irrtums erzielt wurden, gezählt.

15. Wechselmethode

Außer wenn beide Spieler oder Paare mindestens 19 Punkte erreicht haben, muss die
Wechselmethode angewandt werden, wenn ein Satz nach 15 Minuten Spieldauer noch nicht beendet ist. Auf Verlangen beider Spieler oder Paare kann die Wechselmethode jedoch auch zu einem beliebigen früheren Zeitpunkt eingeführt werden.
Ist der Ball bei Erreichen der Zeitgrenze im Spiel, so unterbricht der Schiedsrichter das Spiel. Anschließend schlägt derselbe Spieler auf, der auch in dem unterbroch- enen Ballwechsel Aufschläger war. Ist der Ball bei Erreichen der Zeitgrenze nicht im Spiel, so schlägt bei Wiederauf- nahme des Spiels der Rückschläger des in diesem Satz unmittelbar voraufgegang enen Ballwechsels zuerst auf. Danach schlägt jeder Spieler abwechselnd für nur einen Punkt auf. Gelingen dem rückschlagenden Spieler oder Paar 13 vorschriftsmäßige Rückschläge, erzielt der Rückschläger den Punkt. Wird die Wechselmethode einmal angewandt, muß sie für den Rest des Spiels beibehalten werden. Wenn ein Satz 15 Minuten (oder länger) dauert, werden alle folgenden Sätze dieses Spieles nach der Wechselmethode gespielt.

Hinweis des DTTB: Ziffer 15.4 gilt in der Saison 2002/2003